Ein dankbares Leben führen

Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe.

-2.Korinther 9, 15

 

Danken ist etwas sehr wichtiges. Wir zeigen damit unserem Gegenüber, dass wir wertschätzen, was er/sie für uns getan hat, z.B. wenn wir unserer Mutter danken für das leckere Essen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir sehr viele Gründe zum Danken haben. Wir haben vieles, was uns als selbstverständlich vorkommt, aber dennoch sehr viele Menschen auf der Welt nicht besitzen: ein zu Hause, eine Familie, genug zum essen, genug Klamotten zum anziehen, die Möglichkeit für Bildung und so vieles mehr.

Vor allem als Christen können wir gar nicht anders als Gott dafür zu danken und ihn zu loben, wie gut es uns geht und wie reich er uns beschenkt hat. Wir haben noch das Privileg, unseren Glauben frei leben zu dürfen. Wir werden nicht verfolgt wie die Christen in Syrien und im Irak und dazu gezwungen von Heute auf Morgen unsere Heimat und unsere Familien zu verlassen. Das ist ein Geschenk, dass wir nicht als selbstverständlich annehmen, sondern Gott immer wieder dafür danken sollten und für unsere verfolgten Geschwister in anderen Ländern beten.

Gott hat uns auch das Geschenk des ewigen Lebens gemacht. Eines Tages, wenn wir nicht mehr auf dieser Erde sind, dürfen wir bei Gott in der Herrlichkeit sein, für immer. Keine Erinnerung mehr an die schweren Zeiten die wir hier erleben mussten, keine Kriege und kein Hass, sondern ewige Freude und Gemeinschaft mit Gott. Ist das nicht ein Grund, Gott zu danken? Für die Hoffnung, die er uns gibt? Vielleicht fragst du dich, wie du Gott dafür danken kannst. Dazu habe ich gestern in einem Andachtsbuch gelesen: „Und wir müssen ihm dafür (für das ewige Leben) nicht einmal einen Dankesbrief schreiben-es genügt ein dankbares Leben zu führen.“ Sei dankbar in allem, mehr verlangt Gott nicht von dir.

Nimm dir heute mal die Zeit und überlege oder schreibe es sogar auf, womit Gott dich beschenkt hat und wofür du ihm dankbar bist.